Reisebericht (neueste Berichte neu am Anfang)

11. Mai 2010: Auschecken und ab zum Busbahnhof um nach Chiang Mai zu kommen. Jedoch sind wir 5 Stunden zu früh. Was kann man machen in dieser Zeit? Herrliche Idee von Britschgi.... ab zum Golfspielen. Hier braucht man keine Platzreife und ein Rundgang für 10 Franken ist auch noch bezahlbar. Zuerst haben wir natürlich auf der Driving Range geübt, bevor es auf die richtigen Plätze ging. War sehr lustig, da es ja nicht gerade einfach ist für Anfänger. Somit haben wir es in 1 ½ Stunden gerade mal auf 3 Löcher geschafft, da unsere Bälle kreuz und quer geflogen sind. Zurück zum Busbahnhof und mit dem VIP-Bus nach Chiang Mai. Sitze wie in der First-Class im Flugzeug und eine Busattendant. Herrlich, so lässt es sich reisen.

Ankunft im Hotel, einmal mehr sensationell für nicht einmal 20 Franken pro Person. Am Abend den Ausgang in Chiang Mai erkundet und ab ins Heia.

 

10. Mai 2010: Ab zum Goldenen Dreieck (Golden Triangle). Erster Stopp jedoch bei den Longneck (Langhalsfrauen). Nicht ganz Thailandgetreu, da diese eigentlich aus dem Norden von Burma kommen, jedoch trotzem sehenswert wie diese Frauen bis zu 7 Kilo goldene Ringe um den Hals tragen und somit den Hals verlängern. Anschliessend eine kleine Tempelanlage besichtigt bis es zum Goldenen Dreieck ging. Hier treffen sich jeweils auf der anderen Flussseite die Länder Burma, Laos und Thailand und ist bekannt für den grössten Umschlagplatz für Opium in der Vergangenheit. Laos und Burma betreiben direkt an der Grenze riesige Casinos, da es in Thailand verboten ist.

Wir konnten es nicht lassen wenigsten den Fuss in die anderen Länder zu setzen und giengen zuerst mit dem Speedboat nach Laos. Hier brauchten wir nicht mal einen Pass und das Visum für 60 Rappen konnten wir uns auch noch leisten. Hier in Laos wird ein grosser Markt betrieben auch mit dem Bekannten Wisky, in welchem Kobras und Skorpion sind. Wir haben uns jedoch nicht getraut diesen zu trinken, schon gar nicht zu kaufen. Die schweizer Zollbeamten hätten sicher keine Freude an uns..:-) Zurück nach dem Lunch dann ab nach Burma, hier war es schon komplizierter. Erstens Bestechungsgeld an die Beamten zahlen, dass sie unseren Pass, sondern eine Kopie nehmen, damit unser Visum bei der Rückreise nach Thailand nicht verkürzt wird, dann ein Visum für die Einreise in Burma bezahlen und dann haben wir es geschaft. Bekannt für jegliche Fälscherwahren aus China, Zigaretten und Viagratabletten. Hier konnte man alles zum Schnäppchenpreis kaufen. 1 Paar Adidasschuhe für 9 Franken!!! Zurück über die Grenze sind wir gerannt, da ein Sturm den halben Markt aufgewühlt hat und die Bäume fast zerbrochen sind. Heil angekommen sind wir dann zurück in unser Hotel in Chiang Rai. Einmal mehr ein Wahnsinnstag.

 

 

9. Mai 2010: Relaxing am Pool. Am Abend an den Mae Kong River, ein Speedboat gechartet und eine Stunde rumgedüst. Anschliessend an den Nachtbazar in der Stadt wo wir endlich mal die tiefen Preise von Thailand erlebt haben. 4 Essen und 8 Bier für 15 Franken, herrlich....

 

8. Mai 2010: Auschecken und Ablug nach Chiang Rai. Nach 1 ½ Stunden Flugzeit und einer kurzen Taxifahrt sind wir wieder mal mehr in einem herrlichen Hotel gelandet. Der Erste hat nach den diversen kulinarischen Erlebnisse Magenprobleme gehabt, die Anderen sind gefolgt. Trotzdem haben wir es am Abend noch in die Lokale Disco mit Liveband geschafft.

 

7. Mai 2010: Relaxing Tag im Pool.

 

6. Mai 2010: 6 Uhr aufstehen für eine Ganztagestour. 1. Halt: Elefantencamp, wo wir diese mit Bananen füttern konnten und mit dem Babyelefant gekämpft haben....wir hatten keine Chance. Wahnsinn was für eine Kraft schon ein kleiner mit seinem Rüssel hat. Anschliessend mit dem Speedboat (bekannt aus dem James Bond Film) zum Floating Market (schwimmender Markt) wo wir mit einem kleinen Padelboot durch die Märkte gefahren wurden. Herrliche Früchte gekauft, Kokosnusssaft direkt aus gekühlten Kokosnüssen getrunken und in der Hitze gebraten wie Hühnchen auf dem Grill. 40 Grad in der Sonne sind halt nicht so angenehm, aber wir gewöhnen uns dran. Nach dem Markt ein kleines Highlight. Eine Schlangenshow, wo die Männer mit Kobras, 5 Meter Phytons und kleinen Giftschlangen gekämpft haben. Das Gift wurde nicht vorher abgezapft wie sie mit einer Kobra gezeigt haben, der sie das Gift nach der Show abgezapft haben. Anschliessend Lunch am River Kwai, Stärkung für das nächste Highlight. Den Tigertempel. Hier ziehen Mönche Tieger gross, welche alle zahm sind. Nach den ersten jungen herzigen durften wir dann zu den 200 Kilo Raubkatzen und diese anfassen und uns fotografieren lassen. Zum Abschluss noch einen kleinen Spaziergang mit dem Tiger an der Leine, als wäre er ein Hund.... Sehr eindrücklich. Der Ausflug endete mit der Besichtigung der Brücke am River Kwai (Wieder ein bekannter Film). Die Originale wurde ja gesprengt, aber 50 Meter davon entfernt fährt immer noch ein Zug von Chiang Rai nach Bangkok. Wahnsinn dieser Tag und diese Eindrücke. Hat sich absolut gelohnt.

 

5. Mai 2010: Lazy-day nach strengem Ausgang. Am Abend gingen wir dann auf den Dome, dieses beinhaltet 2 Sternerestaurants und eine Bar mit atemberaubender Sicht auf dem 69 Stockwerk. Herrlich gegessen, trotz gesalzener Rechnung, aber mann muss sich ja auch mal was gönnen.

 

4. Mai 2010: Zeit für Sightseeing. Am Morgen ging es direkt zum bekannten Königspalast. Mit einem Guide und eingekleidet mit Lila!!!!-Hosen (da keine Shorts erlaubt waren) haben wir als Boygroup aus der Schweiz 1 Stunde die Tempelanlage mit all den goldigen Buddhas und Gebäuden betrachtet. Anschliessend zum 45 Meter liegender und vergoldeter Buddha. Wohl das bekannteste Fotoobjektiv und wirklich sehenswert. Nächster Stop McDonalds. Auch hier gibt es sie in scharen und für 4 Franken ein komplettes Menü.. Gestärkt ab zu Fuss auf die Kao San Road, bekannt aus dem Film „The Beach“ und hoch auf den Goldigen Berg um den Buddha anzubeten :-)

 

3. Mai 2010: Nach diversen Abklärungen haben wir uns entschlossen in ein Hotel in der Stadt zu wechseln. Uns erwartete eine 80 m² Suite mit 2 Schlafzimmern, 2 Bädern und einem Wohnzimmer mit Küche und Waschmaschine im obersten Stockwerk 29. Herrliche Aussicht auf Bangkok und das für 30 Franken pro Person und Nacht inkl. Frühstück. Hier lässt es sich sehr günstig leben. Den Rest des Tages haben wir am Pool relaxt und mit einer Thai-Massage ausklingen lassen.

 

2. Mai 2010: Als estes auf dem Programm stand die aktuelle Lage abklären, da die Unruhen und der Bombenanschlag in Bangkok schon ein bisschen Angst ausgelöst hat. Aus diesem Grund haben wir unser Hotel im Geschäftsviertel storniert und sind ausserhalb direkt beim Flughafen eingecheckt. Die Hotelangestellten haben uns dann ein Einkaufszentrum empfohlen, das sicher sein soll. Jedoch waren da weit und breit fast keine Touristen und auch auf dem Weg zum Strassenmarkt haben wir uns als die „Einzigen“ gefühlt. Ist doch auch mal schön, sich wirklich in dem Land zu fühlen wo man ist und nicht von 1000den Touristen umgeben ist. Keine 100 Meter vom Markt entfernt haben wir dann schon die ersten Barrikaden und Rothemden gesehen. War schon mulmig, aber wir haben uns relativ sicher gefühlt. Die ersten Schnäppchen giengen an diesem Tag schon über den Ladentisch. Am Abend haben wir die Ausgehmeile (nur normale Discoteken für die die etwas anderes denken....:-) entdeckt und haben...wieder als einzige Touristen mit dem Mittelstand von Thailand getanzt und ein bisschen getrunken...

 

01. Mai 2010: Letzter Tag in Sydney wo auch das grösste IMAX der Welt ist. Dieses durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind nochmals virtuell in die 3D-Wasserwelt vom Great Barrier Reef abgetaucht, ein einzigartiges Erlebnis. Nach den letzten Treffen mit Freunden von Perth gieng es ab zum Flughafen. Flug Sydney-Bangkok, 8 Stunden. In Bangkok wurden wir dann von unseren 2 Freunden Britschgi und Mänu empfangen, die direkt aus der Schweiz kamen und schon unser Hotel bezogen hatten.

 

30. April 2010: Herrlicher Tag im Zoo von Sydney.

 

29. April 2010: Opernhaus und Habour Bridge 1000 mal abgelichtet und mit Freunden von Perth zum Lunch verabredet.  Am Bondibeach haben wir uns dann ein Surfbrett gemietet und "versucht" die Wellen zu reiten. Wahnsinn wie schön dieser Strand am Abend ist. Wir haben es sehr genossen.


28. April 2010: Abschied von Mäni unserem schweizer Freund und weiterflug nach Sydney, die wohl bekannteste Stadt in Australien. Uns erwartete ein riesen Zimmer in einem Hotel für den selben Preis eines Hostels. Wieder mal riesig Glück gehabt. Am Aben haben wir schon ein herrliches Wiedersehen mit Freunden von Perth erlebt. Das gemeinsame Abendessen in einem Thairestaurant wurde für Daniel und mich zu einer Tortur des Gaumens. Die Chillischoten haben uns fast umgebracht, der mitgebrachte Wein jedoch hat uns wieder ernüchtert. Zum Glück. Herrlicher Abschluss mit einem Tanzabend.

 

27. April 2010: Endlich wieder mal ausschlafen. Unser Plan für heute, finde einen  schönen Strand in Cairns. Fast ein Ding der unmöglichkeit, aber wir haben es geschaft und uns am Trinity Beach niedergelassen. Baden war hier nur einer abgesperrten Lagune möglich um uns von den tödlichen Quallen und Krokodilen zu schützen. Dennoch mussten  wir es erlebt haben. Letzte zwingende Souveniers geschoppt ging es in den letzten Ausgang.

 

26. April 2010: Schon wieder früh aufstehen, aber es lohnt sich allemals. Abfahrt ins Great Barrier Reef. Mit dem Schnellboot ging es Richtung den schönsten Reefs. Den ersten Tauchgang mit Händchenhalten haben wir natürlich schon genossen. Jedoch bekamen wir nicht genug und buchten noch ein zweiter Tauchgang, wo wir uns frei bewegen konnten und die herrliche Unterwasserwelt erkundeten. Absolutes Highlight dieses Tages.

 

25. April 2010: Schon wieder früh aufstehen. Nach dem Breakfast ging es ab auf den Sattel der Bikes um Im Norden von Cairns die Landschaft zu erkunden. Ein kurzer Abstecher durch den Regenwald war einmal mehr eine gefährliche Aktion. Am Nachmittag das Highlight unseres Tages ab auf das Kajak und die Wassergründe von Cairns hautnah zu erleben. Einige Baumkängurus, Wasserdrachen und das Füdeli des mitgebrachtes Hundes vor den Augen ging es 2 Stunden durch den Tschungel. Der krönende Abschluss war die Aboriginibemahlung mit Tonsteinen aus dem Fluss. Wir sahen wie halbe Krieger aus.

 

24. April 2010: Frueh morgens, 06.30 Uhr, das harte Erwachen fuer unsere erste 2 Tages Dschungeltour in den Norden von Cairns. Als erstes ging es eine Stunde richtung Regenwald. Diese Strecke ist bekannt fuer Ihre 227 Kurven. Hart wenn man am Vorabend vollgas gegeben hat. Chresti ist erfahren genug und ist am Vorabend rechtzeitig auf Wasser umgestiegen.... Dani und Maeni koennten sich davon eine Scheibe abschneiden:) Erster Stopp: Beoabchten der Flughunde. Wahnsinn wieviele an einem Baum haengen und wie haerzig die kleinen Koepfe sind. Wenn sie jedoch zu ihrem Flug ansetzen, sehen sie wie grosse Fledermaeuse aus. Anschliessend gieng es in den Regenwald, vorbei an herrlichen Wasserfällen und gefährlichen Schlangen. Jeder Tritt ein Risiko von einer giftigen Schlange gebissen zu werden. Nachmittags jump vom 10-Meter Baum in den kühlen Regenwaldsee. Herrlich.

 

 

 

23.Apri 2010: Endlich endlich war es so weit und der Daniii ist ins Hotel geschneit:) Chresti konnte es kaum noch erwarten und freute sich endlich wieder ein Gspaendli zu haben. Fuer Dani gabe es nach einer harten Anreise von 36 Stunden kein Erbarmen. Mit einem anderen Schweizer buchten wir als erstes unsere Touren fuer unsere naechsten vier Tage. Anschliessend ging es ab zur Lagune am Meer von Cairns, da es hier nicht moeglich ist im Meer zu baden. Die ersten kulinarischen Erfahrungen machte Dani mit einem Poulet von Hand gerupft draussen bei herrlichem Sonnenschein. Am Abend nach dem ersten Bier dachten wir dass Dani dann endlich zu muede ist um etwas anzureissen. Aber nein, er konnte es nicht lassen und sagte: Let's go make party. Und so kam es auch. Die Folgen daraus koennt ihr am Tag danach lesen.......

 

 

 

19. April 2010: Ankunft in Cairns um 10 Uhr Ortszeit. Leider, leider Gottes konnte ich Daniiii, mein Kollege nicht wie erwartet in Empfang nehmen um die nächsten 3 Wochen zusammen zu Reisen. Durch die Flughafensperren wird er frühstens am Freitag hier eintreffen. Enttäuschung pur. Zusätzliche Enttäuschung: Ich habe das erste Mal in meinem Leben ein wirklich schlechtes Hotel gebucht. Horror und es ist mit 3 1/2 Sterne angeschrieben, verdient aber nur 1 Stern. Nicht mal eigenes Badezimmer, nur auf dem Flur. Stornieren habe ich versucht, doch es gibt kein Geld zurück. Jä no, muss es hier 2 Nächte aushalten. Anschliessend geht's in ein Backpackers.


18. April 2010: Herrlicher Ausflug zum Litchfield Nationalpark. War jedoch hart schon um 6 Uhr aus den Federn zu müssen. 1. Stop: Jumping Krokodiles. War fast das Beste am ganzen Tag. Wahnsinn, wie die bis 6 Meter Maschinen aus dem Wasser steigen können um einen bissen Fleisch zu ergattern. Zum Abschluss durfte sogar noch der 2. Grösste Adler in Australien sein Kunststück vorführen und ebenfalls ein Riesensteak aus dem Flug ergreifen. Nach diesem Schauspiel gieng es  jetzt definitiv in den Nationalpark. Nach mehreren Wasserfällen in jenem letzten wir Baden und jumpen konnten ging es noch zu den Termitenhuegel, die bis zu 5 Meter hoch wahren. Die kleinen Viecher brauchen 10 Jahre für einen Meter, man rechne.... Am Abend nochmals BBQ mit ein paar Kollegen aus dem Hostel und noch einen kurzen Ausgang, schliesslich musste ich um 4 Uhr schon wieder aufstehen.

 

17. April 2010: Nochmals ausschlafen nach einer ersten kurzen Partynacht in Darwin. Anschliessen zur Lagoon. Hier haben Sie ein kuenstliches Wellenbad wie im Alpamara und eine abgesperrte Meerzone zum Baden. Im oeffentlichen Meer ist es nicht erlaubt und auch nicht empfohlen, es hat einfach zu viele Krokodile hier.

 

16. April 2010: Ankunft 04:00 im Hostel in Darwin (raecht uf de schnore). Erst mals ausgeschlafen und dann mit ein paar Hollaender in den Botanischen Garten und ans Meer. Herrlich wie einfach es in einem Hostel ist Leute kennen zu lernen.

 

15. April 2010: Letzter Tag in Bali, nochmals Strand, trotz schwerer Erkaeltung konnte ich es nicht lassen nochmals 1 Stunde auf das Surfbrett zu schwingen, fuehlte mich doch tatsaechlich besser anschliessend :-) Letzte Schnaeppchenjagt mit meinem restlichen Geld. Flug am Abend 23:00 Uhr.

 

14. April 2010: Leider ist dieser Tag ins Wasser gefallen, da ich die cheibe Klimaanlage nicht ausstehen kann hat es mich ins Bett gelegt. Schade..

 

13. April 2010: Heute habe ich meinen einzigen Ausflug auf Bali gebucht, bin ja schliesslich nur 5 Tage hier. Mit meinem Privatchauffeur ging es auf eine 6 Stündige Tour. 1. Halt: Balinesische Show mit Tanz und Theater, habe auch schon besseres gesehen, aber war recht amüsant. 2. Halt: Silberschmuckproduktion auf dem Land natürlich mit eigenem Shop aus dem ich mich als einziger Kunde weit und breit nur mühsam herausschleichen konnte. 3. Halt: Kaffee- und Kakaobohnenplantage: Hier wurden mir gleich 7 verschiedene Getränke gratis offeriert. Ehrlich gesagt, jedes davon war absolute spitzenklasse. Wieso wird sowas nicht bei uns vertrieben?? Nachdem ich zusätzlich für 50 Rappen jede Frucht die in diesem Land wächst getestet habe ging es weiter zum Vulkan Agung Gunun. Dieser Ausblick auf das Tal inkl. See war sehr speziel, leider hat das Wetter nicht so mitgespielt für perfekte Fotos. Auf dem Heimweg gab es dann einen Zwischenstop bei einem einheimischen Restaurant. Im Schaufenster konnte man verschiedene Fleischsorten und Reis auswählen. Aufs Fleisch habe ich gerne verzichtet, da war eine halbe Sau.....weitere Einzelheiten möchte ich nicht beschreiben. Ich denke jeder hätte sich mich angeschlossen und nur Reis gegessen. Für meinen Guide der kräftig zugeschlagen hat und mich hat der Gspass inkl. Getränke ja nur 2 Dollar gekostet. Ist wirklich wahnisinnig günstig das Leben hier.

 

Ach ja, habe noch herausgefunden, dass ich mit dem Geld das ich für meine Reise ausgegeben habe hier ein Haus kaufen und 4 Jahre leben könnte ;-)

 

12. April 2010: Nach dem gestrigen Erfolgserlebnis beim surfen ging ich heute wieder mit voller vorfreude, obwohl die Wellen nahe der 3  Meter grenze waren dachte ich, ich sei bereit dafür. Ich habe mich vollends überschätzt. Wenn du vor der Welle stehst und sie über dir hereinbricht ist das nicht gerade wie im Alpamare. Jedenfalls bin ich etliche male untergegangen, habe eine Flosse vom Surfbrett mit meinem Knie abgebrochen und die zweite angebrochen. Somit musste ich nach 10 min. aufgeben und den Surfbrettvermietern eine Entschädigung zahlen....Habe das erste mal erlebt was für eine wahnsinnige Kraft Wasser haben kann. Werde morgen mit mehr Respekt mein neues Glück versuchen.

 

11. April 2010: Auf Erkundungstur von Kuta, Legian und schon nach 5 Minuten am Strand: Surfboard für 5 Dollar!! gemietet und die bis jetzt besten

Wellen gesurft.

 

10: April 2010: 5 Uhr aufstehen und ab zum Flughafen. 1. Flug: Perth - Darwin. Anschliessend 7 Stunden am Flughafen warten (Puhhh war das langweilig). Dann endlich Flug Darwin - Bali. Ankunft 22: Uhr im Hotel nach einer Horrorfahrt mit dem Taxi. Hier fahre ich nur noch mit geschlossenen Augen mit... Hotel herrlich eingerichtet  aber sehr klein mit 30 Zimmer.

 

Woche 7: Last week in Perth. Mittwochs nochmals Studentenparty, Donnerstag auch und Freitags Abschieds-BBQ. War sehr schwer sich zu verabschieden, wenn mann sich so eingelebt hat.

 

Woche 5 + 6. Gäng wie gäng. Schule, Party, Beach, Freitags immer BBQ im Park mit der Schule. Letztes Wochenende jedoch noch einen herrlichen Ausflug auf die schönste Insel in der nähe von Perth gemacht, genannt Rottnest Island. Da fühlt man sich fast wie in der Karibik und die kleinen Quokkas (little Kangurus, die es dort in unmengen gibt) konnte man streicheln. Ich hatte jedoch wieder mal Pech und eines verwechselte mein Finger mit Futter, Resultat: 4 Tage schmerzen, da das kleine Viech einen ganz schönen Druck ausüben kann. Zum Glück ohne Schnitt, sonst hätte ich mir Ampullen gegen Starrkrampf geben müssen lassen.

 

Woche 4: Chresti musste sich wieder mal durchsetzen und hat nach nur 2 Wochen die Gastfamilie gewechselt. Jedenfalls hat es sich gelohnt und ich konnte meine restliche Zeit bei einem waschechten Australischen Ehepaar mit Pool und wöchentlichem Barbeque verbringen.

Tag 1, 06. Januar 2010: Ablug Zürich Flughafen

 

06. Januar: Alles glatt gelaufen, trotz fast gesperrtem Flughafen in London. Dafür ganze 4. Sicherheitskontrollen inkl. Bodycheck und komplette Taschenräumung am Flughafen. Lars konnte sich dies dank Direktflug von Zürich ersparen.

 

Wetter in New York: Eiskalter Wind bei 0 Grad, gefühlte - 20 Grad. Nach Rockefeller-Center ab ins Bett nach dieser Reise.

 

07. Januar: Nachdem uns die Heizung wie ein Dampfkochtopf geweckt hat ging es auf Stadtbesichtigung, wie es sich für Sportler gehört natürlich zu Fuss. Nach Timesquare, Central Station und Broadway ging es in die Höhe aufs Empire State Building. Aussicht  atemberaubend.... Bilder gibt es superschöne, leider geht das mit dem Hochladen noch nicht. Sorry....

 

Freitag: 08. Januar: Am Freitag ging es nach Downtown von New York. Anschliessend mit der Faere nach Staten Island, vorbei an der Freiheitsstatue und einen Blick vom Meer aus auf die Stadt New York. Als Boersianer durften wir anschliessend natuerlich die New York Stock Exchange und die Wall Street nicht verpassen. Um der Kaelte zu entfliehen suchten wir auch diverse Museen auf (ich schreibe jetzt nicht, dass Lars tatsaechlich dahin wollte... :-). Zum Abschluss gingen wir noch zum Ground Zero, war sehr emotional...

Zum ersten Mal testeten wir jetzt das Nachtleben von New York und zeigten den Amerikanern mal wie man feiert :-)

 

Samstag: 09. Januar: Nachdem wir den Kater um ca  1 Uhr ausgeschlafen hatten, ging es zum Ausnuechterungsspaziergang in den Central Park. Dieser ist wahnsinnig Gross. Wir waren ca. 3 Stunden unterwegs bei - 10 Grad, gefuehlten - 20 Grad. Nach "kurzem" Ausgang gings dann ab ins Bett, schliesslich hiess es am naechsten Morgen "Welcome to Miami"

 

Sonntag: 10. Januar: Reibungsloser Flug, Ankunft in Miami am Abend. Temperatur 0 Grad. Verdammt.....wir dachten doch es waere hier viel waermer, fuer was sind wir 3 Stunden in den Sueden geflogen? :-)

 

Montag 11. Januar: Wetter sieht schon ein bisschen mehr nach Miami aus. Wir hoffen nun auf 20 Grad Temperatursteigerung und schnappen uns jetzt ein Mietwagen..

 

Updater:Super Limousine geschnappt und fuhren schon mal in bestem Miami Wetter (leider nicht Temperaturmässig) durch Miami und Richtung Everglades. Sehr eindrücklich, eine Strasse über 100 km Quer durch die Everglades. Im Wasserverlauf direkt neben der Strasse sonnten sich hunderte Aligatoren und diverse Wasservögel. Unübersehbar, auch bei 60 Milen pro Stunde. Nach einem kurzen abstecher ins Visitor Center, wo man sie auch direkt in der freien Natur auf 2 Meter nähe beobachten kann. Unser Tagesendziel hiess Everglades City, wo wir noch Infos geholt und übernachtet haben.

 

Dienstag 12. Januar: Nach einer Frostnacht bei Zimmertemperatur höchstens 12 Grad (schliesslich kennen die hier keine Heizung und es sind die kältesten Temperaturen seit 80 Jahren   :-(( super breicht seid mer do). Kein Problem, wir sind ja abgehärtet.

Nach auftauen unter der Dusche ging es zum Tags-Highlight: Im nahe gelegenen Woothens buchten wir eine besondere Tour. Airboat- (Boot met Flogzügpropälleratrieb) Fätze durch die Everglades. Hed gfägt :-)). Zudem konnten wir diverse Riesenkrokodile und Aligatoren wortwörtlich Hautnah erleben (Durften zwei 4-jährige Aligatoren Babysitten). Panther, Tiger, Schildkröten und Schlangen gab es als Zugabe.

 

Weiter gings Richtung Forth Myers, vorbei an Marco Island (Bonzenviertel von den Glades) und Bonita Beach, wo wir einen sensationellen Sonnenuntergang erleben durften.

 

 

Mittwoch, 13. Januar: Mit unserer Limousine crusten wir durch Forth Myers. Ausser dem bekannten Namen und einem günstigen Hotel hatte dieser Ort nicht viel zu bieten. Nachdem wir den örtlichen WalMart ausgräumt haben, gings es mit voll gepacktem Rucksack auf den Pfad „Six Miles“ durch die Pampa. Ausser 1000enden Eichhörnchen und ein paar hundert Rentner haben wir in diesem kleinen Nationalparck nichts gesehen. Aber ein bisschen Wandern hat gut getan. Am Abend ging es Richtung Palm Beach. Übernachtung im bisher besten und nobelsten Hotel (wir wurden x-mal mit Sir angesprochen, da fühlt man sich) einem super Duschstrahl und ein herrliches Zmorgenbuffet für 33 Dollar pro Person. Finanzkrise lässt Grüssen. Zum Glück für uns... :-)

 

Donnerstag 14. Januar: Sightseeingfahrt durch Palm Beach. Wieder ein Bonzenviertel, das sich kein Normalsterblicher leisten kann. Dann ging es ab nach Key West, auf dem Navi stand 260 Milen (400 km) puhhh, da haben wir etwas vor uns. Ab dem Keyzipfel gab es herrliche Landschaft, kilometerlange Brücken und ein eindrücklicher Sonnenuntergang. Ankunft nach 5 Stunden fahrt, guet gmacht Chresti... :-)

 

Freitag, 15. Januar: Key West, herrliches kleines Städtchen mit viel Charm und wieder mit viel Rentnern. Doch auch für uns Jungblüter gab es was zu erleben. Eine Rundfahrt mit einem Glasbodenboot in den Golf von Mexiko. Tageshighlight: Wir sahen Flipper und Freundin, die uns zeitweise mit dem Boot begleiteten und uns ein paar Kunststücke vorführten. Nach dem ersten Sonntanken in unseren Ferien !!!!!!! machten wir uns wieder auf den Weg nach Miami Beach, wo wir die nächsten 4 Tage bleiben werden.

 

Samstag, 16. Januar: Endlich wieder ein mal ein Lebenszeichen von uns. Sorry für die verspäteten Berichte, aber wir haben unsere letzten Ferientage einfach zu sehr genossen. :-) Am Samstagmorgen bezogen wir das International Travelers Hostel in Miami Beach. Wir deponierten unser Hab und Gut und machten mit unserem Mietwagen die letzte Spritztour in Richtung Flughafen. Dort konnten wir unseren weissen Boliden abgeben und durften die Kreditkarte zücken. So eine Maschine kann ganz schön das Reisebudget schmälern... Aber das Feeling war jeden USD wert. :-) Mit dem Taxi gings zurück in die Unterkunft wo wir gleich die Badehosen montierten und ab an den Miami Beach gingen. Ins Wasser konnten wir leider nicht springen, denn der Wellengang war schlicht zu heftig. So schlenderten wir durch die Strandpromenade und gönnten uns bald mal ein Corona. In Miami schmeckt das Bier fast noch besser... :-) Abends rockten wir mit dem halben Hostel einen angesagten Nachtclub in Miami Beach.

 

Sonntag, 17. Januar: Am Tag nach der grossen Party kam das böse Erwachen: Regen in Miami Beach! Wir haben es wieder mal toll getroffen. :-) Naja, so haben wir die grösste Zeit des Tages im Hostel verbracht. Wir brachten den Ping Pong Tisch zum Glühen. Wir kamen richtig ins Wettkampffieber, welches sich unter den Hostelbesuchern schnell ausbreitete. Petrus zeigte sich dann im Verlaufe des Nachmittages gnädig und stoppte die Regengüsse. Abends stand Nikki Beach auf dem Program. Ein toller Club mit Outdoorbereich. Ambiente top, People.. naja. Zu verschnobt.

 

Montag, 18. Januar: Heute klingelte seit langen wieder mal der Wecker. Wir haben uns für eine Sadtführung mit Bootstrip angemeldet. Um viertel vor 10 Uhr gings dann los. In einem Minibus cruisten wir durch Miami. Am Mittag verpflegten wir uns am Stadthafen, bevors dann um 2 Uhr auf den Bootstrip ging. Dieser war ein absolutes Highligt. Wir konnten tolle Fotos knipsten und umkurften die berühmte Stadinsel, auf der sich die Highsociety niedergelassen hat. Dort sind zig Milionen verbaut. Aber keine Sorge, es hat noch ein paar unverbaute Bauplätze... :-) Später als gedacht traffen wir im Hostel ein und gingen gleich ans Kofferpacken. Morgen geht’s ab in den Süden.

 

Dienstag, 19. Januar: Tagwache um halb 6 Uhr in der Früh. Nach dem Checkout gings ab mit dem Taxi an den Flughafen. Fliegen wird für uns langsam zur Routine. Nach zwei Stunden Flug landeten wir in Santo Domingo. Erster Nonsense in der Dominikanischen Republick: 278 Touristen müssen für USD 10 eine Touristenkarte lösen. Wartezeit in der Schlange, rund 20 Minuten. Schliesslich wurde ja auch nur ein Schalter bedient. Karte ergattert, gings rund 15 Meter weiter. Dort wurden die Karte wieder eingezogen und geschredert... Aus Betriebswirtschaftlicher Sicht, naja... Am Flughafen kam die Tageschallenge. Wir musten einen Transport in die rund 200 Km entfernte Touristenhochburg Punta Cana organisieren. Wir fanden schliesslich eine Mitfahrgelegenheit in einem Hoteltouristenbus. Nach einigen Tarifverhandlungen gings dann über Stock und Stein zu unserem Hotel, Barcelo Punta Cana. Nach vier Stunden traffen wir happy im Hotel ein. Ersten Eindruck, Wow. Zwar kann man die Reception ersatzlos streichen, aber das Gesamtpacket scheint zu stimmen. :-)

 

Mittwoch, 20. Januar: Ausgeschlafen gings ans Mittagsbuffet. :-) Herlich, so ein Allinclusiv Hotel. Verhungern und verdursten werden wir hier bestimmt nicht. :-) Sie Sonne scheint prächtig, so können wir unsere Luxuskörper getrost bräunen. ;-) Erstaulich ist, dass es trotz den Karibischen Temparaturen sehr angenehm ist. Ein laues Lüften weht immer. Der Strand ist wunderschön. Weisser Sand und ein türkisblauschimmerndes Meer. Atemberaubend. Auch die gesamt Hotelanlage ist top. Es hat hunderte Zimmer, mehrere Restaurant, zwei grosse Pools, ein Casino, eine Kletterwand und sogar ein Riesentrapetz. Euch würde es hier bestimmt auch gefallen. :-)

 

Donnerstag, 21. Januar: Sommer, Sonne und Sonnenschein again. Ein weiterer herrlichen Beachtag stand auf dem Programm. Heute waren wir sehr sportlich. Neben dem mitlerweile obligaten Ping Pong Master liesen wir es auch beim Beachvolleyball krachen. Nach einer Runde Wellensurfen haben wir uns ein Kanu geschnapt und paddelten dem offenen Meer entgegeben. Das Tageshiglight war der Besuch im japanischen Restaurant Tokio. Dort wurden unter einer Schaukocheinlage leckere japanische Gerichte serviert. Es war einfach sensationel fein. Anschliessend gings dann in die hauseigene Disco. Dort rockten wir noch bis in die frühen Morgenstunden den Dancefloor und gönnten uns auf dem Heimweg noch einen erfrischenden Sprung in den Pool. :-)

 

Freitag, 22. Januar: Heute stand Relaxen ganz oben auf dem Tagesprogramm. Die sportliche Betätigung hielt sich in Grenzen. Mittlerweile sind wir voll im AI-Tramp angekommen. Es tut gut, denn wir wollen ja unsere Akkus volltanken. Die Rundreise durch Kalifornien wird dann eher wieder stressiger. Super war heute die Abendshow. Den Finish machte ein Michael Jackson Doubel. Die gebotenen Tanz- und Showeinlagen waren wahnsinig gut. Wir glaubten für Minuten, dem richtigen King of Pop zuzuschauen! :-)

 

Samstag, 23. Januar: Was war heute an unserem AI-Tag besonders? Hhhhmmm…. Ach ja, es war Samstag! :-) Wir waren heute just lazy und kein bisschen crazy! Dies an sich ist jedoch wieder ziemlich besonders… *smile*

 

Sonntag, 24. Januar: Langsam rückt das Kofferpacken näher. Und ja, auch organisatorisch stand heute ein wichtiger Punkt auf dem Traktandum. Wie kommen wir um Himmels willen morgen vom Hotel ins 200 km entfernte Santo Domingo? Das Glück stand wieder mal voll auf unserer Seite. Eine Hotelreceptionistin hat die nächsten Tage frei und reist auch nach Santo Domingo. Zusammen können wir uns ein Taxi teilen. Unsere Idee, mit einem lokalen Bus zu reisen, ging sehr schnell flötten. Für uns Schweizer Exoten, ohne nur einen Schluck Spanisch sprechen zu können, wäre die Fahrt eine total gefährliche Tortur gewesen.

Naja, heute ist unser letzter, «echter» Ferientag hier im Barcelo. Deshalb haben wir auch noch einmal die Pool-, Lobby-, Disco- und Strandbar etwas länger als üblich besucht. :-) Auch konnten wir uns nochmals einen Platz im Tokio-Restaurant durch die Rezeptionistin erschleichen, wer Fragt gewinnt J. Das Wetter war noch einmal mehr als top und am Abend fand ein Highlight statt. Es fand eine regelrechte Beachparty statt! Die Location wurde toll hergerichtet und der Sound liess und bis in die frühen Morgenstunden durchtanzen.

 

Montag, 25. Januar: So toll die gestrige Beachparty war, umso mehr mussten wir heute Morgen leiden. Kater Garfield meldete sich, und er tat dies nicht gerade auf die sanfte Tour. :-) Aber ja, wir haben ihm stand gehalten und schafften es sogar das zweite mal, ans Frühstückbuffet zu schlendern. Es galt sich noch mal zu stärken, denn um 12 Uhr  gings mit der 4 stündigen Taxifahrt los.

Chresti wollte es eine halbe Stunde vor Checkout wissen, wie es sich so als Zirkusartist anfühlt. Am Riesentrapety schwang er hoch über dem Boden, elegant wie ein Schimpanse, durch die Lüfte. :-) Ihr müsst die Pics sehen, er hat sich wirklich sehr gut angestellt. Der perfekte Saltoabgang (Kein Witz) hat Lars leider mit der Kamera verpasst…Hmmm, er muss noch viel lernen… J. Ein Engagement beim Zirkus Knie ab Juni ist sehr gut möglich. :-)

Dann ging es dann aber gleich los. Bei der Taxifahrt konnten wir nochmals einen tieferen Einblick in das Land gewinnen. So schön es im 4 Sterne Allinklusiv-Resort auch war - die meisten Dominikaner können von solchen Verhältnissen nur träumen. Viele sitzen jobless vor ihren bunt bemalten Blechhütten. Oder Sie verkaufen auf der Strasse Wasser, Erdnüsse, Natelkarten und vieles mehr.

Wir waren sehr froh, als wir endlich in unserem Hotel angekommen sind. Die Strassen sind echt eng und holprig hier und die Leute fahren schlimmer, als jeder Italo. Aber ja, wir haben es überstanden und erholten uns. Bis sich dann plötzlich der kleine Hunger bemerkbar machte. Wie es der Zufall so will, befindet sich gleich 200 Meter von unserem Hotel entfernt der MC Donald. Das war einer der aufregensten MC Besuche für uns beide. Da schlenderst du als exotischer Europäer in einen vollgefüllten MC. Wir konnten kaum unsere Meals bestellen, da keiner Englisch konnte und wir nun auch nicht mit Spanisch dienen können. Irgendwie kamen wir dann doch noch zu unseren Frits mit Burger, aber nicht zur Ruhe. Es wurden gleich zwei verschiedene Geburtstagsfeiern gefeiert. Und wir können euch versichern, wenn die kleinen feiern, dann aber auch richtig und ohne Rücksicht auf Verluste! :-)

 

Dienstag, 26. Januar: Tagwache um 9.30 Uhr. Wir wollten ja auch möglichst viel von unserem Tag in der Hauptstadt haben. Nach dem reichhaltigen Breakfast schnappten wir uns ein Taxi und gingen in die Cuidad Colonial. In diesem hystorischen Stadteil gibt es echt viel zu sehen. Wir merkten schnell, dass hier alle Christoph Columbus Fans sind. Ist auch verständlich, da dieser Mister ja auch hier gelebt und von hier aus Amerika entdeckt hat. Wir wollten bei dieser Gelegenheit auch das Aquarina besuchen. Uns hat es gefallen, der Schweizer Tierschutz hätte die Bude per sofort geschlossen. Erschöpft aber voller Impressionen legten wir uns schlafen. Morgen geht es zurück in die USA, via Miami nach Los Angeles. California, we are coming! :-)

 

 

 

Mittwoch, 27. Januar: Meine Fresse, wass war das nur für ein Tag! Am liebsten möchten wir einen Joker einlösen und diesen Mittwoch aus unserer Reisehistory streichen. Es fing schon hart an. Der Wecker klingelte unüberhörbar um 5.30 Uhr. Kurze Dusche, schnelles zusammen packen, auschecken und dann gings ab mit dem Taxi an den Flughafen. Dort kam uns alles ein bisschen Spanisch vor. Eine riesen Warteschlange vor dem AA Schalter. Self Checking kennen die hier in dieser Bananenrepublik nicht. Dann gabs wieder zig Formulare, die ausgefüllt werden müssen. Das Beste an der ganzen Geschichte: Das Einreiseformular für die USA gabs nur in Spanisch! Irgendwie haben wir es dann doch geschafft. Jedoch ohne Hilfeleistung vom Bodenpersonal, den dieses ist mit Tratschen und SMS schreiben überlastet.

 

Naja, wir wussten ja da noch nicht, dass es noch schlimmer kommen kann. Mit Verspätung landeten wir in Mami. Dort mussten wir nun auf einen Anschlussflug stressen. Uns blieben knapp 75 Minuten. Da wir ja vom Ausland her in die USA einreisen, gabs wieder die tollen Gespräche mit den Border Officer. Wie viel verdienen Sie? Wo waren Sie? Wieso dies? Wieso das? Meine Lieblingsfrage: Wieso haben Sie ein Visum? Weil mir der Papierkleber für CHF 147 im Pass so gefällt! :-) Wir sagen euch, dass braucht Nerven. Vor allem, wenn man eigentlich schon im nächsten Flieger sitzen sollte.

 

Wenns Scheisse läuft, läufts Scheisse... Nachdem wir unser Gepäck geschnappt haben, mussten wir noch die letzte Hürde meistern. Die Zollstelle. Die lieben Zöllner haben es dann tatsächlich noch auf dem vollgepackten Chresti abgesehen. Wieder verstreichen wertvolle Minuten. Es verstrichen zu viele Minuten.

 

Last call for passengers Grogg Lars and Scheurer Christian... Und der Flieger war weg... So kann es gehen. Also piltergen wir genervt an den American Airlines Kundenschalter. Dort erlebten wir dann wieder mal etwas positives. Sie buchten uns kostenlos auf den nächsten Flieger um. Wir hatten nun einen 2 Stündigen Aufenthalt am Flughaben. Im Subway galt es sich dann, für den nächsten Flug zu stärken.

 

Der Flug verlief dann sehr gut. 6 Stunden später landeten wir in Los Angeles, wo wir in unser gebuchtes Custom Hotel reisten. Wow, das Hotel ist echt tip top. Mal abgesehn von den Hundemotiven auf den Bettdecken. Die sind echt schrecklich.

 

Den Abend liessen wir einen Block weiter im Bowlingcenter ausklingen. Eine riesen Halle, über 30 Bahnen und zwei Master. Chresti und Larsson brachten alle Amis zum staunen. Wird die Schweiz zur nächsten Bowlinghochburg?? We will see... :-) Jedenfalls haben wir das Pärchen mit ihren eigenen Kugeln, Handschutz, Tüchlein und sonst welche Profiausrüstung während 4 Runden um mehrere 10 Punke geschlagen :-)

 

 

Donnerstag, 28. Januar: Wow, wunderbar ausgeschlafen starteten wir in unseren ersten richtigen Tag in LA. Nach dem Frühstück auf dem Zimmer machten wir uns an die nähere Reiseplannung für California. Wir entdeckten im Web ein cooles Hostel im Hoolywood Bezirk. Online konnten wir nicht mehr buchen, da wir zu spontan sind. :-) Also schnappten wir uns ein Taxi und düsten dem Hoolywood-Sign entgegen. Nach einer halben Stunde, die Distanzen sind enorm, traffen wir in unserem USA Hostel Hoolywood ein. Eine nette Bude, viele verschiedene Staff-Member, jedoch nicht all zu viele Gäste. Wir quartierten uns in einem 6 Bett Zimmer ein und gingen anschliessend auf den Hoolywood Blvd.

 

Die haben hier ganz spezielle Trottoirs mit Sternen und zig Namen. Einige kamen uns sogar bekannt vor. :-) Nein ehrlich, es ist schon sehr interessant und spannend, durch den Hoolywood Boulevard zu schlendern. Man ist immer gespannt, auf welchen Star man als nächstes tritt. :-)

 

Am Abend sollte das erste Highlight folgen. Das Hostel organisiert eine Limousinen Tour für den Hammerpreis von USD 25 an. Das beste an der 2 Stündigen Fahrt: All you can drink... for free!! Unsere Lebern machten sich schon auf das Schlimmste gefasst. Doch es sollte nicht so weit kommen. Die Tour wurde gestrichen, da wir nicht auf die benötigten 20 Schnapsnasen gekommen sind. :-) Naja, so machten wir uns einem chiligen Abend im Hostel.

 

 

Freitag, 29. Januar: Heute starteten wir à la „ die Kochprofis“ in unseren Tag. Im Hostel können wir jeden Morgen so viele Pancakes bruzeln, wie wir mögen.Und ja, wir haben deutlich vorgelegt. Zwei Pfannengrosse Stücke müssen da schon her, for each of us! :-) Gestärkt konnten wir nun die Umgebung näher erforschen. Neben zig Desous Boutiquen stachen uns auch die Levis Stores in die Augen. Los gings mit shoppen. Ein paar neue Jeans mussten her. Für alle Ladys: Das war heute unserer erster Shoppingnachmittag in den USA seit unserer Ankunft am 6. Januar... :-)

 

Neu eingekleidet ging es dann weiter in einen Mobile-Schuppen. Da wir ja auf unserer Reise beide das Natel verloren haben, muss nun Ersatz her. Für unglaubliche USD 50 kriegten wir ein Cell Phone mit allem Zubehör und einem Startguthaben von USD 25. That was a really good deal!

 

Schon bald kam der Freitagabend. Zeit, um mal wieder um die Häuser zu ziehen. Das Hostel organisierte eine Bar und Discotour durch Hoolywood. Der heftig Anfang nahm der Abend jedoch in der Hostel eigenen Bar. Dort haben wir uns für den Drink of the day entschieden. Ein Margarita Drink mit einem Tequila Anteil von 20 Prozent. Und ja, die verdünen die Drinks nur mit den Eiswürfeln. :-) Der Drink zeigte schon bald seine volle Wirkung und wir konnten in einen lustigen Abend starten.

 

 

Samstag, 30. Januar: Angeschlagen nach der gestrigen Nighttour mussten wir bei Zeiten aus den Federn hüpfen. Um 10.30 Uhr startete unsere Tour zum Hollywood Sign. Die erste Etappe mit dem Bus, den grossen Rest dann aber zu Fuss. Es war wirklich angstrengend den Hügel zu erklimen. Gelohnt hat es sich aber allemal, siehe Pics.

 

Den Nachmittag verbrachten wir grösstenteils auf dem Hollywood Blvd. Am Abend hies es wieder: we make a great party! :-) Leider war die Location, der Club Ecco, ein totaler Reinfall. Das Publikum war echt zum kotzen. So viele Sluts, Bitches und Bloschtis auf einem Flecken haben wir noch nie gesehen. Naja, wir blendeten dies so gut es ging aus und feierten trotzdem.

 

 

Sonntag, 31. Januar: An diesem Sonntag nahmen wir es sehr gemütlich. Nach den obligaten Pancakes beschlossen wir, den Downtown Stadteil zu erkunden. Mit der Metro gings nach Downtown. Dort angekommen, besuchten wir gleich das bekannte Grammy Museum. Danach holte uns der gro sse Hunger heim und wir gingen in einen Kalifornischen Pizzaschuppen. Dort wurde ein eine fantastische Hawaii BBQ serviert. Die Pizza war echt göttlich.

 

Danach pilgerten wir zum Staples Center. Dort war Rambazamba. Kein Wunder, den heute werden die 52. Grammy Awards verliehen. Leider lief uns kein Promi vor die Linse, doch es war auch so ein Erlebnis, die vielen geladenen Gäste und Fans zu beobachten. Auch von Cops wimmelte es es überall. Einer sah aus wie der frühere Bonddarsteller Pierc Brosnan. Seine Mimik war echt der Hammer. :-)

 

Zwischendurch stärkten wir uns mit einem Kaffee im Starbucks. Dort traffen wir doch tatsächlich auf den ersten Landsmann aus der Schweiz. Ansonsten ist hier in den USA momentan Schweizfreie Zone. Auch in keinem Hostel hatte es Schweizer, daher kann dies als Highlight bezeichnet werden.

 

Als es dann langsam eindunkelte, fuhren wir wieder retour in den Hoolywood Bezirk und machten uns auf den Weg in unser Hostel. Dort liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Montag, 1. Februar: Heute klingelte der Wecker, denn wir haben uns für eine Walkingtour durch Beverly Hills angemeldet. Der Tourguide war bereits das erste Highlight. Ein einheimischer Freak, der sein Geld merheitlich als Elvis Doubel zu verdienen scheint. Umso lustiger waren seine Statements. Zuerst gings mit dem lokalen Bus nach Beverly Hills. Von dort aus starteten wir unsere Walkingtour. Vorbei gings an edlen Residenzen. Von der ehemaligen Villa von Marilyn Monroe gings weiter zu der früheren Residenz vom King of Pop, Michael Jackson. Auch Snoop Dog, Julia Roberts und Bruce Willis haben Villen gleich hier um die Ecke. :-) Die Anwesen sind riesig. Meist sieht man nur die Hecken und ein riesiges Eingangstor. Es war interessant und machte Spass, so durch die Strassen zu schlendern.

 

Zu Mittag assen wir in einem klassischen Burger Imbiss. So wie man ihn aus den Filmen der 50-Jahre vorstellt. Und ja, die Burgers hatte es in sich. Die waren so riesig, die konnte man fast nicht wie Burger essen. Es war eine regelrechte Challange. :-)

 

Am Abend folgte dann der krönende Abschluss unseres Aufenthalts in Hoolywood. Eine weisse Strechlimousine holte uns und rund 20 andere Hostelbewohner ab. Der Champagner war ziemlich schnell vernichtet, aber wir hatten noch viel Vodka an Board. :-)

 

Einen ersten Zwischenhalt legten wir in einem Pub ein. Dort hiess es dann, zäme den Bullen. Die hatten echt eine kleine Bullenarena im Pub drinnen. Und für 4 Dollar und einen Vertrag, den die Bude von allem möglichen Übel entlastet, starteten wir einen Wettkampf. Wer hielt es am längsten auf dem Teil aus. Wir verkauften uns sehr gut und erhielten noch am selben Jobangebote auf einer Rodeofarm. Chresti war daran sehr interessiert, da er ja im Sommer wieder Geld verdienen will... :-)

 

Die Limo holte uns vor dem Pub wieder ab und fuhr uns noch in einen Rock-Club. Dort gönnten wir uns noch zwei Bierchen, bevor wir uns dann auf den Heimweg machten.

 

Dienstag, 2. Februar: Checkout at 10 am. Danach pilgerten wir noch ins Kitchen und zauberten leckere Pancakes auf den Teller. Mit Nutella schmecken die Dinger köstlich. Danach packten wir unsere 7 Sachen und liefen zur Greyhound Station. Kurz vor 12 Uhr fuhr der Bus ein. Dieser sollte uns nun in den nächsten 9 Stunden nach San Francisco beförden.

 

Chresti und Larsson, die zwei Einzigen Europäer im Bus. Wiedermal konnten wir uns wie eine Minderheit fühlen. Der Grossteil der Reisenden scheint Mexikanische oder Afroamerikanische Wurzeln zu haben. Egal, wir wollten ja nur von A nach B kommen. :-)

 

Kurz vor 8 Uhr Abends traffen wir in San Francisco ein. Die Stadt scheint eine Menge Charme zu versprühen und wir sind uns sicher, wir werden 5 tolle Tagen hier verbringen.

 

 

Mittwoch, 3. Februar: Nach dem zähen Vortag, 9 Stunden mit dem Greyhound von A nach B, war es sonnenklar, dass wir erstmals ausschliefen. So lange, dass wir sogar das Pancakes Buffet verpassten. Zum Glück haben wir gleich um die Ecke einen Subway. :-) Verpflegt und gestärkt gings zuerst durch China Town und danach zum Wahrzeichen der Stadt, zur Golden Gate Bridge. Es ist schon krass. Bis vor kurzem kannten wir die Brücke nur aus dem TV oder von Postkarten und nun liefen wir doch tatsächlich zusammen über die rote Brücke.

 

Chapeau an die Konstrukteure und Arbeiter, die in den 30er diese sechsspurige Brücke schufen. Ein Bijou, das täglich gewartet wird. Mehrere Arbeiter waren mit nachlakieren und färben beschäftig. Schliesslich ist die Brücke einem rauen Küstenklime ausgesetzt. Nach unserem Walk nahmen wir den Bus und fuhren in die City zurück, wo wir noch ein bisschen shoppen gingen. Es war jedoch halb so wild, Mädels! :-)

 

 

Donnerstag, 4. Februar: Heute hat es nun mit dem Frühstücksbuffet geklappt. :-) Auch hier schmecken die Pancakes toll, wenn man noch das selbstgekaufte Nutella draufstreicht. :-) Danach gings ab auf City Erkundungstour. Wir kauften uns ein 3 Tages-ÖV-Pass, einen MUNI Passport. Danach gings los mit der Historischen Strassenbahn, von der Market Strett in Richtung Castro. Von dort aus gings zu Fuss an den bekannten Alamo Square, wo sich reihenweise hübsche Einfamillienhäuschen aneinanderreihen. Tolles und beliebtes Postkartensujet.

 

Weiter gings durch den Golden Gate Park in Richtung Ocean Beach. Dort zeigte sich der Pazific von seiner rauhen Seite. Obendrein begann es auch noch zu regnen. Schnell suchten wir unterschlupf im Bus und fuhren zu unserem Hostel zurück.

 

Getrocknet und aufgewärmt gings dann mit einigen Hostelmitbewohner in den Pub Crawl. Eine Bar Tour, bei der wir in jedem Schuppen in den Genuss von Sonderpreisen kommen. Das Portmonnaie dankt, die Leber ist gefordert. :)

 

 

Freitag, 5. Februar: Für das Tageshiglight standen wir heute gerne etwas früher auf. Wir haben uns für einen Besuch auf der Insel Alcatraz angemeldet. Mit der Strassenbahn gings ab zu Pier 33, von wo aus wir mit dem Schiff vom Festland auf die für das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis bekannte Insel fuhren. Nach dem gestrigen Regentag zeigte sich das Wetter zwar noch bewölkt, aber zum Glück trocken und stabil.

 

Mit einem Audioguide bestückt, gings auf Entdeckungstour. Es war sehr eindrücklich und für uns kaum vorstellbar, wie man in so kleinen und kargen Zellen seinen Lebensalltag gestalten sollte. Die Gangster waren echt nicht zu beneiden. Vor allem der Hochsicherheitstrakt mit den Isolationszellen und den dunklen Löchern ging unter die Haut. Häftlinge konnten während der Isolationshaft die Zeller nur gerade ein Mal in der Woche für eine Stunde verlasen. Unvorstellbar... Wir waren umso happyier, als wir die Insel nach 3 Stunden wieder verlassen konnten und nicht erst, wie viele, nach 3 Jahren oder einem Vielfachen mehr.

 

Nach dem Mittagslunch im belebten Hafenviertel Fishermans Wharf, besuchten wir das Oce,an Aquarium. Das Eintrittsgeld hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir sahen Fische in den verschiedensten Farben und Formen. Top war der Wasserkanal mit Glasskupel, wodurch man sogar Haie schwimmen sah. Echt spannend und eindrücklich.

 

Dann wars endlich an der Zeit, auf einen der weltberühmten Cable Cars zu hüpfen. Etwas holprig wars und es hat auf alle Fälle Spass gemacht. Der Chauffeur hatte viele Hebel zu bedienen. Wir hätten auf alle Fälle einen garantierten Muskelkater davongezogen. :-)

 

Am Abend gings wieder mal gemütlich zu und her. Gleich ein paar Blocks um die Ecke befindet sich eine Piano Bar, wo wir unsere Lieblingssong wünschen konnten. Die Performance war super und wir konnten einen geselligen Abend verbringen.

 

 

Samstag, 6. Februar: Letzter voller Tag in SF, das hiess noch alles anschauen, was wir bisher noch nicht geschafft haben. Somit gings auf den Coit Tower in schwindelnde Höhe mit einem wahnsinnigen Blick über San Francisco, einmal mehr hatten wir Glück mit dem Wetter. Bilder folgen...... Anschliessend hingen wir uns nochmals an das Cable Car die steilen Strassen auf und ab um noch ein paar bleibende Photos zu schiessen. Mit einem feinen Dinner und einem Drink in einer Freiluftbar über den Dächern von SF haben wir den Abend ausklingen lassen.

 

Sonntag, 7. Februar: Aufgestanden, ausgecheckt, letztes mal Pancakes bebruzelt, Postkarten geschrieben und uns gegenseitig beim Döggele und Billiarden fertig gemacht, bis wir vom Shuttle abgeholt wurden. Vor dem Flug noch schnell den Superbowl mitverfolgt und mitgefeiert, wenn die anderen auch haben. Schliesslich hatten wir ja keine Ahnung :-) Flug, ab ins super LUXOR Hotel und good Night....Schnarch...

 

Montag, 8. Februar: Wow, Las Vegas ist am Tag wie ein normales kleines Städtchen, nicht diese powerfulle Lichterstadt, wie wir sie bei der Ankunft gesehen haben. Hier gibt es am Tag nicht viel zu erleben, in der Nacht dafür um so mehr. Nachdem wir ein paar Baars abgeklappert hatten, gings noch schnell ins Casino..pflicht für Las Vegas. Mit den letzten 30 Dollar, die wir noch übrig hatten, hat Chappi sein Glück wieder herausgefordert und direkt auf die 11 im Roulette gesetzt. Plötzlich ein Geschrei durch die ganze Casinohalle von Lars, Chappi völlig perplex...?????...... Er hat früher als die Anzeigetafel bemerkt, dass wir gewonnen haben:-)))))) What a lucky night. Gewinn 340 Dollar innert 1 Minute. Im Zimmer noch kurz unser Glück genossen und in Vegasträume versunken.

 

Dienstag, 9. Februar: Wir genossen unsere Winnerträume bis gegen Mittag. Erst nach 1 pm konnten wir uns überwinden und unsere Nester verlassen. Heute brauchte es auch viel, um nur schon das Luxor Hotel zu verlassen. Das Wetter zeigte uns die kalte Schulter und liess immer wieder kühles Nass auf das Spielerparadies prasseln. So zogen wir nun durch die Strassen, auf der Suche nach Nahrung und Souvenirs. Für den Abend waren wir noch auf der Suche nach einer passenden Show. Klar musste auch der Preis stimmen. So ist es halt, wenn man mit einem arbeitslosen Stellensuchenden unterwegs ist... :-) Just jocking, schliesslich hat der Banker aus dem Hinterland auch nichts dagegen, wenn es am Ende vom Tag noch für zwei, drei Corona mehr reicht... :-) Wir konnten uns Tickets für die Show der Blue Man Group ergattern. So pilgerten wir ins Venedig Viertel zum Showroom und platzierten uns auf unseren Plätzen im Saal. Kurz vor Showbeginn werden wir von einem Staffmember angesprochen und bereits in die beste Sitzplatzkategorie umgeteilt. Gegenleistung: Larsson wurde kurzerhand Teil der heutigen Show. Und tatsächlich, für die letzte Sequenz durfte Larsson sein Showtalent unter Beweis stellen. Es war funny und ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Es bildeten sich schon erste Fangruppen. Nach der Show wurde er von einer Handvoll Zuschauer angesprochen. Mal gucken, wann die Special DVD mit dem Filmmaterial auf den Markt kommt. Nach dieser tollen Aufführung wollten wir natürlich noch feiern. Nur, an so einem Dienstag ist erstaunlicherweise nicht viel los in Las Vegas. So wurde uns der Besuch in einer Diskothek empfohlen. Nichtsahnend landeten wir schliesslich in einer Gay-Party... Naja, wir trugens mit Fassung, gingen sicherheitshalber nur gemeinsam auf die Toilette und gaben uns bei Flirtattacken als Pärchen aus. Las Vegas ist immer für eine Überraschung gut...

 

Mittwoch, 10. Februar: Heute war unser lazy day. Es gibt wirklich nicht viel zu berichten. Wir schliefen wieder wie die wilden bis Nachmittags aus. Nach einem Lunch im Wendys erkundeten wir mit dem Bus das intere Ende des Strips (Anmerkung: Strip = Las Vegas Blvd = Hauptstrasse). Dort steht auch der Stratoshpere Tower, ein must. Der Betonklotz ist 352 Meter hoch. Der Fahrstuhl schafft sagenhafte 3 Stockwerke pro Sekunde... Die Post ging ab... Oben angekommen erwartete uns eine spektakuläre Sicht auf Las Vegas und Umgebung. Zum Glück wurde es auch schon bald dunkel. Denn im Lichtermeer ist diese Stadt einfach einzigartig und wunderschön. Danach gings mit dem Bus wieder back in unsere Pyramide. Dort rockten wir am Abend im LAX, dem IN-Club im Luxor Hotel.

 

 

Donnerstag, 11. Februar: Heute war unser Tag auf den wir sehnsüchtig gewartet haben und natürlich auch den Grund nach Las Vegas zu gehen. Visiting the Grand Canyon. Natürlich für uns wieder mal viel zu früh aus den Federn gezwungen ging es mit dem Bus als erstes zum Hoover Dam. Dieser Weltberühmte Damm an der Grenze von Nevada und Arizona war echt eindrücklich und wahnsinnig Gross. Nach 3 Stunden fahrt kamen wir dann beim „echten“ Grand Canyon an. Was hier abging ist nicht zu beschreiben. Auf der Flugpiste gingen alle 2 Minuten Flugzeuge und Helikopter in die Luft. Wir leisteten uns diesen Luxus natürlich auch „Mann gönnt sich ja sonnst nichts“ :-). Nach bangem Anstehen hiess es entlich: Ab in die Lüfte. Was für ein Erlebnis mit dem Heli über den Grand Canyon zu fetzen. Nach der River Landung eine halbstündige Bootsfahrt mit einem Japanerguide, der zwar Englisch sprach, aber wir nur Japanisch verstanden haben...und dann wieder zurück in die Lüfte. Einmaliges Erlebnis und absolutes Highlight in Las Vegas.

 

Freitag; 12. Februar: Schon wieder die Koffer gepackt und ausgechecked durften wir noch einmal als Backpacker mit dem Greyhoundbus fahren. Von Las Vegas gieng es zurück nach Hollywood in unser vorheriges Hostel.

 

Samstag: 13. Februar: Alles noch machen, was wir 2 wochen zuvor verpasst haben. Venice-Beach (wie aus dem Film). Walk of Fame mit Hand und Fussabdrücken beim Kodak Theater betrachten und am Abend mit dem Hostel ein Bandbattle besuchen.

 

Sonntag, 14. Februar : Chill-out, chill-out und nochmals chill-out.

 

Montag, 15. Februar: Puhhh, Wecker klingelte um 4.00 Uhr (AM wohlgemerkt). Früher Abflug mit United Airlines nach Honolulu Hawaii auf die Insel O'Ahu... hatten wir auch nicht gewusst, bis jemand im Flieger Chresti gefragt hat, auf welche Insel wir eigentlich gehen... :-) Jedenfalls sind wir schon früh in unserem Hotel angekommen und konnten gleich die herrlichen 25 Grad mit stahlblauem Himmel am Strand von Waikiki geniessen.

 

Dienstag 16. Februar: Strand, Sonne und bädele.

 

Mittwoch, 17. Februar: Strand, bewölkt, bädele und Ausgang.

 

Donnerstag, 18. Februar: Strand, bewölkt, bädele und Hulashow am Abend direkt neben dem Hotel. Hammer Aufführung und das auch noch gratis.

 

Freitag, 19. Februar: Strand, bewölkt und Pub Crawl am Abend. Übersetzt Puptour durch Waikiki mit einer Gruppe von 40 Leuten. Da sonst die Discos leer waren, war dies eine gelungene Abwechslung mit einer Gruppe unterwegs zu sein.

 

Samstag, 20. Februar: Strand, wieder mal Sonne und ab 15.00 Uhr wurden wir für den Paradise Curve abgeholt. Als erstes mal eine sehr lustige Busfahrt, indem uns die Reiseführerin fit gemacht hat gegen andere Cars anzutreten und das Looooserzeichen zu zeigen. Nach dem ersten Begrüssungsgetränk ging es an einige einheimische Spiele und Blumenketten knüpfen. War echt lustig. Beim all you can eat-dinner gab es dann eine 2 Stündige Aufführung mit verschiedenen Tänzen, Feuerschwinger usw. Ein gelungener Abend.

Hobla, noch was wichtiges vergessen. Umzug am Morgen ins Hilton Hawaiian Village. 3000 Zimmer, eigener Meerwasserteich und 1000 Shops. Eine Stadt in der Stadt. Aussicht vom 25. Stock....einsame Klasse

 

Sonntag, 21. Februar: Abfahrt um 7 Uhr nach Pearl Harbor. Eine eindrückliche und bewegende Geschichte. Nach der Bootsfahrt zum Memorial des gesunkenen Schiffes Arizona ging es Richtung Stadtrundfahrt. Gelungener Tag, aber tätschmüde gingen wir wieder an den Strand.

 

Montag. 22. Februar: Endlich unser Mietauto geschnappt, zwar nicht mehr diese Luxuslimousine, aber doch akzeptabel für einen Tag. Unser Ziel: Einmal um Hawaii. Nach mehreren einsamen und wunderschönen Stränden kamen wir am Sunset Beach an. Hier türmen sich die Wellen zwischen 5 und 10 Meter hoch und die Surfer hier müssen lebensmüde sein. Surfbrettverlust nach gerissenem Seil war wol das kleinste, was wir beobachten konnten. Nichts ahnend hat Chresti (ohne Badehosen) am Strand auf dem Badetuch geschlafen, als eine mind. 10 Meter hohe Welle den Strand überspülte. Lars, der gotseidank aufmerksam war konnte gerade noch die Spiegelreflexkamera retten. Ich und mein Badetuch gingen jedoch Baden..... Hätte schlimmer kommen können :-)

 

Jedenfalls ist Hawaii wunderschön, jedoch ist die hälfte der Insel nicht empfehlenswert und voller schlammiger Strände und düstere Örtchen. Aber wir haben wenigstens die ganze Insel erkundet.

 

Dienstag, 23. Februar: Letzer voller Tag in Hawaii. Dies haben wir nochmals ausgenützt um doch noch etwas braun zu werden. Das Wetter hat es ausnahmsweise mal gut gemeint mit uns und brachte blauen Himmel. Nach Packen, nochmals Sonnenuntergang anschauen, letzter Schlummerdrink ging es bald in die Heia.

 

Mittwoch, 24. Februar. Aufstehen um 6.30 Uhr. Chresti musste um 10 Uhr fliegen und Lars um 4 Uhr. Da Lars ja sooo liebenswürdig ist, ist er mit Chresti aufgestanden und zum Flughafen gefahren. Nach Tränenreichem Abschied gingen wir auf unsere Flüge in die gegengesetzte Richtung.

 

Ab jetzt schreibe ich in „ich“-Form, da ich nun leider Gottes alleine unterwegs bin.

 

Wieder mal in Sydney fast den Anschlussflug verpasst, da 1 ½ Stunden Zeit einfach nicht machbar sind, wenn ein einziger Schalter des Immigration Offizer geöffnet hat. Nach langem bibbern habe ich es 5 Minuten vor Ablug geschafft zum Gate zu kommen. Zum Glück hatte der Flug etwas verspätung. Puhhh... Glück gehabt.

 

Donnerstag, 25. Februar: Ankunft um 10 Uhr Abends in Perth. Die freundliche Gastmutter June hat mich empfangen und gleich mal alles auf Einmal erklärt. Nach 20 Stunden keine Chance irgendetwas zu behalten....

 

Freitag: 26. Februar: Erkunden von Perth City und Schule ausfindig gemacht.

Ach ja, am Donnerstag war es 42 Grad, heute „nur“ noch 38 Grad.

 

Samstag, 27. Februar: An diesen heissen Tagen kann mann nur an den Strand gehen. Mit meinem Schweizer Mitstudent ging es deshalb ab an den Beach.

 

Woche 2 in Perth: Start Schule am Dienstag mit erster Einführung, Regeln (ja keine andere Sprache als Englisch, sonst gibt es gelbe und rote Karten, nach fünf Minuten zu spät werden Studenten nicht mehr in das Zimmer gelassen usw.) war der Tag schon wieder gelaufen. Mittwoch & Donnerstag Schule und Freitag wollte ich, aber Sie haben mich wieder aus dem Klassenzimmer gespickt, da ich nur Standart und nicht Power-English wie die anderen gebucht habe.... War auch ok, so ist mein Weekend jeweils von Freitag-Sonntag. Lazy, lazy.... :-) Weekend am Beach und das 2. mal Surfen bei echt harten Wellen. Mind. 100 mal untergegangen, aber 2 mal 5 Sekunden gestanden. Sieht halt immer einfacher aus als es ist :-)

 

Woche 3: Neuer Start: PS: Schule ist super, Gastmutter nicht wirklich. Ich muss hier wieder meine Kochkünste zeigen, weil Sie nicht mal in der Lage ist jeden 2. Tag uns "öppis gschids" ufe Tesch z'stelle ond mini Metstudänte ned grad vell vo de Huswertschaft metgno händ. So vorläufig Cheers.